Theologie

Johannes Helmrath

Wege der Konzilsforschung

Studien zur Geschichte des Konzils von Basel (1431–1449) und anderer Konzilien. Ausgewählte Aufsätze Band 2

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ISBN 978-3-16-161754-6
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Der vorliegende Band enthält ausgewählte Studien des Mediävisten Johannes Helmrath zur historischen Konzilsforschung. Den thematischen Schwerpunkt bilden das Konzil von Basel, das längste Konzil der Geschichte (1431–1449), das Konstanzer Konzil, das Unionskonzil von Ferrara-Florenz und das IV. Laterankonzil.
Konzilien, von Nikaia bis zum Vatikanum II, sind kollegial organisierte Legislativorgane der Kirche und zugleich als Treffpunkte geistlicher und weltlicher Eliten historische Schlüsselmomente und totale Phänomene. Der vorliegende Band enthält ausgewählte Studien des Mediävisten Johannes Helmrath zur historischen Konzilsforschung. Die Beiträge sind revidiert, sowie mit Nachträgen und einem Register versehen.
Den thematischen Schwerpunkt bildet das faszinierende und überlange Konzil von Basel (1431–1449), das letzte der sog. Reformkonzile, flankiert von Studien zum IV. Lateranum und den Konzilien von Konstanz (1414–1418) und Ferrara-Florenz-Rom (1438–1445). Analysiert sind Probleme der Organisation und Kommunikation, der Prosopographie, der Reform und Theologie, der Vergleichbarkeit mit weltlichen Versammlungen, der intellektuellen Drehscheibenfunktion etc. Im diachronen Längsschnitt werden die Liturgie des Evangelienbuchs, die Kirchenreform und die Ortswahl von Konzilien untersucht.
Inhaltsübersicht
a) Generalia
b) Konzilien als politische Versammlungen
c) Theologie – Frömmigkeit – Reform
d) Redekultur – Organisation – Bürokratie
Personen

Johannes Helmrath Geboren 1953; Studium der Geschichte, Philosophie, Lateinische Philologie und Kunstgeschichte; 1984 Promotion; 1995 Habilitation; 1997–2021 Professor für Geschichte des Mittelalters an der HU Berlin; seit 2021 im Ruhestand.

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