Zwang als Grundübel in der Gesellschaft? 978-3-16-151477-7 - Mohr Siebeck
Wirtschaftswissenschaft

Philipp Batthyány

Zwang als Grundübel in der Gesellschaft?

Der Begriff des Zwangs bei Friedrich August von Hayek

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ISBN 978-3-16-151477-7
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Grundbegriff des klassischen Liberalismus ist der Begriff der negativen Freiheit: Freiheit ist die Abwesenheit von Zwang. Doch was ist Zwang? Warum ist Zwang in freiheitlicher Sicht ein Übel? Philipp Batthyány unternimmt eine werkimmanente Definition des Zwangsbegriffs Hayeks und schließt damit eine wichtige Lücke in der Hayek-Forschung.
Grundbegriff des klassischen Liberalismus ist der Begriff der negativen Freiheit: Freiheit als Abwesenheit von Zwang. Doch was ist Zwang? Warum ist Zwang in der freiheitlichen Sicht ein Übel? Der liberale Nationalökonom und Sozialphilosoph Friedrich August von Hayek entwickelt in seiner Verfassung der Freiheit eine Bestimmung des Begriffspaars Freiheit und Zwang, die jedoch unvollständig bleibt und einige grundsätzliche Fragen an seine Moralphilosophie und Theorie der kulturellen Evolution aufwirft. Philipp Batthyány unternimmt den Versuch einer werkimmanenten Definition des Zwangsbegriffs Hayeks und einer Begründung für die Verwerflichkeit des Zwangs als Grundübel in der Gesellschaft. Unter Einbeziehung wesentlicher Teile des unveröffentlichten Nachlasses durchdringt der Autor Hayeks Gesamtwerk mit Blick auf die ihm zugrundeliegende Konzeption von Freiheit und Zwang und schließt damit eine wichtige Lücke in der Hayek-Forschung.
Personen

Philipp Batthyány Geboren 1968 in Genf; Studium der Philosophie an der Jesuitenuniversität Hochschule für Philosophie S.J., München; 2006 Promotion; 2018 Habilitation; Professor für Sozial- und Moralphilosophie an der Internationalen Akademie für Philosophie des Fürstentums Liechtenstein, IAP.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: FAZ – Wirtschaftsredaktion — 10. November 2008, S. 12 (Elmar Nass)
In: Schweizer Monatshefte — 2008/09, S. 65 (Matthias Jenny)
In: Neue Zürcher Zeitung — 3. März 2008, S. 27 (Detmar Doering)