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Jus Internationale et Europaeum

Herausgegeben von Thilo Marauhn, Angelika Nußberger und Christian Walter

Die Schriftenreihe Jus Internationale et Europaeum (JusIntEu) wurde 2005 gegründet. Die Einwirkung des internationalen und des europäischen Rechts auf die innerstaatlichen Rechtsordnungen, insbesondere, aber nicht nur im Bereich der Menschenrechte, des Umwelt- und Wirtschaftsrechts, nimmt beständig zu. Diese Entwicklung stellt eine gewaltige Herausforderung dar, weil es heute nicht mehr nur um die Umsetzung völker- und europarechtlicher Vorgaben geht, sondern darüber hinaus grundlegende Anpassungen in den innerstaatlichen Rechtsordnungen erforderlich sind. Dieser Prozess verlangt nach einer theoretischen Aufarbeitung, welche im öffentlichen Recht, das nach wie vor ein ambivalentes Verhältnis zum Völker- und Europarecht hat, immer noch keine Selbstverständlichkeit ist. Die Schriftenreihe soll zur theoretischen und dogmatischen Durchdringung der Internationalisierung und Europäisierung des öffentlichen Rechts beitragen und Lösungsvorschläge für damit einhergehende praktische Probleme unterbreiten. In der Reihe erscheinen herausragende Arbeiten, die sich mit Rechtsfragen an der Schnittstelle zwischen innerstaatlichem öffentlichen Recht und internationalem Recht beschäftigen oder genuin völker- bzw. europarechtliche Themen behandeln. Besonderes Interesse liegt dabei auf Arbeiten, die eine Brücke zwischen Grundlagenfragen und praktischer Rechtsanwendung schlagen.

Ansprechpartnerin:
Lisa Kujus
Lektorin Völker- und Europarecht

ISSN: 1861-1893 / eISSN: 2568-8464 - Zitiervorschlag: JusIntEu