Aktuelles

Aktuelle Nachrichten von Mohr Siebeck

27Jul

"Erinnerungskultur" im Zeichen der DSGVO

Recht auf Vergessenwerden: zwei Fälle vor dem BGH

Am 27. Juli meldet heise online, dass der Bundesgerichtshof in zwei Fällen über den Anspruch von Google-Nutzern, bestimmte Artikel über sie aus den Trefferlisten zu nehmen, entschieden hat. Den Antrag auf Revision eines früheren Geschäftsführers wies er ab, im Fall zweier Geschäftsleute reichte er zwei Fragen zur Vorabentscheidung an den Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) weiter.

Das "Recht auf Vergessenwerden" ist Schlagwort für das Interesse Betroffener, unvorteilhafte Informationen aus der Öffentlichkeit des Internets zurückzuholen oder zumindest vor der Mehrheit der Internetnutzer verborgen zu halten. Carina Becker untersucht die zivilrechtliche Durchsetzbarkeit eines solchen Begehrens mittels datenschutz- und äußerungsrechtlicher Anspruchsgrundlagen.

Carina Becker
Das Recht auf Vergessenwerden
2019. XV, 250 Seiten.
Schriften zum Medienrecht und Kommunikationsrecht 4
fadengeheftete Broschur 59,00 €

mehr

27Jul

"Konzepte der Muße" im Deutschlandfunk Kultur

Jochen Gimmel und Tobias Keiling im Philosophiemagazin "Sein und Streit"

In seinem Beitrag für die Sendereihe "Sein und Streit" führte Christian Möller für das  Deutschlandradio Kultur ein Gespräch mit Jochen Gimmel und Tobias Keiling, deren Band "Konzepte der Muße" 2016 bei Mohr Siebeck erschienen ist.

Der Beitrag wurde am 26. Juli gesendet und kann noch einige Zeit nachgehört werden.

Link zur Sendung

 

Jochen Gimmel / Tobias Keiling
Konzepte der Muße

Unter Mitarbeit von Joachim Bauer, Günter Figal, Sarah Gouda, Sylvaine Gourdain, Thomas Jürgasch, Roman Kiefer , Andreas Kirchner, Alexander Lenger, Minh-Tam Luong, Stefan Schmidt, Michael Vollstädt
2016. VII, 104 Seiten.
fadengeheftete Broschur 19,00 €

mehr

20Jul

Zum "Offenen Brief zur Berücksichtigung von Frauen in der Rechtswissenschaft"

Stellungnahme des Verlages und der für die Herausgabe des JöR Verantwortlichen

Am 15. Juli 2020 wurde auf dem JuWissBlog ein "Offener Brief zur Berücksichtigung von Frauen in der Rechtswissenschaft" publiziert, der sich mit der mangelnden Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen im Öffentlichen Recht auseinandersetzt und insbesondere Kritik am diesjährigen "Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart" (JöR) formuliert.

Der Verlag und die für die Herausgabe des "Jahrbuchs des öffentlichen Rechts der Gegenwart" Verantwortlichen nehmen die Kritik zur Kenntnis, die in einem "Offenen Brief zur Berücksichtigung von Frauen in der Rechtswissenschaft" daran geäußert worden ist, dass im jüngsten Band des Jahrbuchs kein Beitrag einer Autorin enthalten ist.

Dieser Kritik ist uneingeschränkt zuzustimmen und wir teilen das in dem Brief artikulierte Anliegen. Die seit 2015 für die Herausgabe Verantwortlichen sind gerade an der Gewinnung von Beiträgen von Wissenschaftlerinnen besonders interessiert und haben sich in der Zeit ihrer Tätigkeit aktiv darum bemüht, solche Beiträge für die Schwerpunktthemen und Debatten einzuwerben. Am Ende gelingt es leider nicht immer, alle Angefragten für einen Beitrag zu gewinnen. Gleichermaßen würden wir uns über initiative Einreichungen von Autorinnen freuen.

Um so künftig den Anteil von Beiträgen von Wissenschaftlerinnen wieder zu erhöhen, würden wir eine konstruktive Diskussion von Lösungsvorschlägen begrüßen und laden die Initiator*innen zu einem Gedankenaustausch darüber ein.

 

Zum aktuellen Band des JöR

 

16Jul

Kreativität denken

Ein szenisches Feature in drei Episoden

Nachdem der von Andreas Großmann herausgegebene Sammelband "Kreativität denken" im März erschienen war und aufgrund der COVID-19-Pandemie der Termin für die Buchpräsentation abgesagt werden musste, haben sich der Herausgeber und das FiF Darmstadt für eine ungewöhnliche Form der Buchpräsentation entschieden.

Studentische Hilfskräfte des Forums interdisziplinäre Forschung Darmstadt (FiF)  produzierten drei Kurzfilme, in denen ein Schauspieler die Themen des Sammelbandes skizziert. Das Konzept der Filme wie auch deren inhaltliche und künstlerische Inszenierung erweisen sich als wunderbare Konkretisierung des Themas.

Kreativität denken
Herausgegeben von Andreas Großmann
2020. VIII, 247 Seiten.
fadengeheftete Broschur 69,00 €

mehr