Am Pranger: Kriminalprävention durch Information? Über die Zulässigkeit und kriminalpolitische Wirksamkeit eines Präventivprangers für gefährliche Straftäter - 10.1628/jz-2011-0017 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Alexander Baur, Anika Burkhardt, Jörg Kinzig

Am Pranger: Kriminalprävention durch Information? Über die Zulässigkeit und kriminalpolitische Wirksamkeit eines Präventivprangers für gefährliche Straftäter

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 66 () / Heft 3, S. 131-139 (9)

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Die Frage, wie mit Sexualstraftätern zu verfahren ist, die aufgrund des Urteils des EGMR aus der Sicherungsverwahrung zu entlassen sind, beschäftigt die Öffentlichkeit in Deutschland seit Monaten. Dabei wurde auch die Forderung nach einem Internetpranger laut, durch den man sich mehr Sicherheit für die Gesellschaft erhofft. Der folgende Beitrag erörtert die internationalen Erfahrungen sowie das Für und Wider eines solchen Vorhabens in Deutschland.
Personen

Alexander Baur ist Juniorprofessor für Strafrecht an der Universität Hamburg.

Anika Burkhardt Geboren 1984; Studium der Rechtswissenschaften an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen; Akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kriminologie, Straf- und Sanktionenrecht an der Universität Tübingen; Juristischer Vorbereitungsdienst am Landgericht Tübingen mit Stationen in Stuttgart, Frankfurt a.M. und New York City; seit 2015 Rechtsanwältin.

Jörg Kinzig ist Inhaber des Lehrstuhls für Kriminologie, Straf- und Sanktionenrecht und Direktor des Instituts für Kriminologie der Eberhard Karls Universität Tübingen.