Aufpreis bei Teilleistung? – Zur Nachzahlungspflicht bei nicht abgeflogenen Streckensegmenten nach den AGB von Fluggesellschaften - 10.1628/jz-2020-0269 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Moritz Pöschke

Aufpreis bei Teilleistung? – Zur Nachzahlungspflicht bei nicht abgeflogenen Streckensegmenten nach den AGB von Fluggesellschaften

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 75 () / Heft 19, S. 928-937 (10)
Publiziert 28.09.2020

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Der Wandel des Luftverkehrs zum Massenprodukt und die Besonderheiten des Marktumfelds haben dazu geführt, dass Fluggesellschaften ihren Kunden häufig formularmäßige Vertragsbedingungen stellen, deren wirtschaftlicher Gehalt überrascht. Ein ebenso prominentes wie aktuelles Beispiel bilden Klauseln zur Nachzahlungspflicht bei Nichtinanspruchnahme einzelner Streckensegmente einer Gesamtbuchung. Der folgende Beitrag untersucht, ob die hierzu in der Praxis gebräuchlichen Klauseln einer Kontrolle nach §§ 305 ff. BGB standhalten
Personen

Moritz Pöschke Geboren 1979; Studien der Betriebswirtschaftslehre an der FernUniversität in Hagen sowie der Rechtswissenschaften an der Universität Münster und der Universitat de Barcelona; 2003 Diplom-Kaufmann; 2005 Erstes Staatsexamen; Referendariat am OLG Düsseldorf; 2008 Promotion (Köln); 2009 Zweites Staatsexamen; 2009–10 und 2011–16 Rechtsanwalt; 2011 LL.M. (Harvard); 2016–19 Akademischer Rat a.Z. am Institut für Gesellschaftsrecht der Universität zu Köln; 2019 Habilitation (Köln); seit WS 2019 Vertretung einer Professur an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.