Beweislastprobleme um Verletzungen der Aufklärungspflicht bei Kapitalanlagen - 10.1628/002268815X14434283320518 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Herbert Roth

Beweislastprobleme um Verletzungen der Aufklärungspflicht bei Kapitalanlagen

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 70 () / Heft 22, S. 1081-1086 (6)

7,20 € inkl. gesetzl. MwSt.
Artikel PDF
Klärt die beratende Bank einen Anlageinteressenten über ihr zugeflossene Rückvergütungen nicht auf, so verletzt sie den Beratungsvertrag. Der Anleger kann aber die erforderliche Kausalität zwischen der Pflichtverletzung und einem durch den Anlageerwerb entstandenen Schaden häufig nicht beweisen. Der Beitrag befasst sich mit der Legitimität einer beweisrechtlichen Besserstellung des fehlerhaft beratenen Anlegers durch eine richterrechtliche Beweislastumkehr.
Personen

Herbert Roth war seit 2000 Professor für Bürgerliches Recht sowie Deutsches, Europäisches und Internationales Verfahrensrecht an der Universität Regensburg; seit 2016 emeritiert.