Das Ende der Gesellschaft bürgerlichen Rechts - 10.1628/002268818X15173096700141 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Michael Beurskens, Johannes Rottmann

Das Ende der Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 73 () / Heft 6, S. 272-277 (6)

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So leicht sich eine GbR durch formlosen Beschluss gründen lässt, so schwer fällt es, den Zeitpunkt ihrer tatsächlichen Beendigung zu bestimmen. Entgegen der noch herrschenden Auffassung kann die schlichte Ausschüttung des Gesamthandvermögens nach einem Auflösungsbeschluss ohne weitere Erfordernisse nicht genügen. Will man die GbR als formlose, spontan zu gründende Rechtsform beibehalten, muss man auf eine Nachhaftungsbegrenzung verzichten – deren Einführung führt zwangsläufig zum Ende der GbR, wie wir sie kennen.
Personen

Michael Beurskens Geboren 1977; Studium der Rechtswissenschaft in Düsseldorf; 2004 LL.M. (Gew. Rechtsschutz/Düsseldorf); 2005 LL.M. (University of Chicago) und Attorney at Law (New York); 2007 Promotion; 2013 Habilitation; derzeit Professor für Bürgerliches Recht an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn.

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