Der Arzt im Fadenkreuz der juristischen Debatte um assistierten Suizid - 10.1628/002268815X14399111366257 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Christian Jäger

Der Arzt im Fadenkreuz der juristischen Debatte um assistierten Suizid

Rubrik: Gesetzgebung
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 70 () / Heft 18, S. 875-885 (11)

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Ein Kernsatz des hippokratischen Eides lautet: »Ich werde niemandem ein tödliches Gift geben, auch wenn ich darum gebeten werde«. Diese Verhaltensanweisung an den Mediziner gerät jedoch nunmehr durch die Diskussion über die Notwendigkeit eines Verbots organisierter Suizidbeihilfe ins Wanken. Denn zu einem festen Bestandteil dieser Debatte gehört der Vorschlag, dem Arzt unter bestimmten Bedingungen ein Recht zur Suizidbeihilfe einzuräumen. Jedoch sind die nunmehr vorgelegten fraktionsübergreifenden Gruppenanträge, mit denen sich der vorliegende Beitrag im Schwerpunkt befasst, auch in dieser Frage uneinheitlich, so dass eine Untersuchung darüber angezeigt erscheint, welche Folgen die einzelnen Entwürfe auf dem Boden der ärztlichen Standesethik zeitigen würden.
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