Der Maklervertrag als Hybrid der Vertragstypenlehre – Privatautonomie und gesetzliche Grenzen einer judikativen Ausgestaltung der §§ 652 ff. BGB - 10.1628/jz-2012-0015 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Chris Thomale

Der Maklervertrag als Hybrid der Vertragstypenlehre – Privatautonomie und gesetzliche Grenzen einer judikativen Ausgestaltung der §§ 652 ff. BGB

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 67 () / Heft 14, S. 716-723 (8)

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Im Maklerrecht steht die große praktische Bedeutung der Materie in einem auffälligen Kontrast zur niedrigen Regelungsdichte des Gesetzes. Der Gesetzgeber hat hier in weiten Teilen der richterlichen Rechtsfortbildung das Feld überlassen. Umso wichtiger erscheint es, wenigstens die bruchstückhaften gesetzlichen Grenzen der richterlichen Gestaltungsmacht genau nachzuzeichnen. Geschieht dies, ergeben sich nicht nur wesentliche Erkenntnisse zur Pflichtenstruktur des Maklervertrags, sondern auch zum Verhältnis von Gesetzgeber, Richter und Privatautonomie allgemein.
Personen

Chris Thomale Geboren 1982; Studium der Rechtswissenschaft in Heidelberg, Cambridge (Clare College) und Genf; 2011 Promotion (FU Berlin); 2014 LL.M. (Yale Law School); 2017 Habilitation (Heidelberg); seit 2014 Akademischer Rat an der Universität Heidelberg.