Der Mietvertrag als enfant terrible der Privatrechtsdogmatik? Ein Systematisierungsversuch im Licht der allgemeinen Dauerschuld-Doktrin - 10.1628/002268812802866696 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Marc-Philippe Weller

Der Mietvertrag als enfant terrible der Privatrechtsdogmatik? Ein Systematisierungsversuch im Licht der allgemeinen Dauerschuld-Doktrin

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 67 () / Heft 18, S. 881-891 (11)

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Der Mietvertrag gilt als enfant terrible der Privatrechtsdogmatik. Dies verträgt sich freilich nicht mit dem Anspruch des Zivilrechts, durch dogmatische Kohärenz und innere Systemstimmigkeit zu überzeugen. Daher soll nachfolgend versucht werden, die Wohnraummiete in die allgemeine Dauerschuld-Dogmatik einzubetten. Von Bedeutung sind dabei die personale und die dingliche Dimension des Wohnraummietvertrages sowie die Intensivierung der Vertragstreue in jeder ihrer drei Facetten: der Vertragsbindung, der Leistungstreue und der Naturalerfüllung.
Personen

Marc-Philippe Weller ist Direktor am Institut für ausländisches und internationales Privat- und Wirtschaftsrecht der Universität Heidelberg.