Die Entschädigungspauschale im BGB-Verzugsrecht – ein Beispiel für das Beharrungsvermögen nationaler Doktrin gegen europäische Einflüsse - 10.1628/jz-2018-0010 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Tim W. Dornis

Die Entschädigungspauschale im BGB-Verzugsrecht – ein Beispiel für das Beharrungsvermögen nationaler Doktrin gegen europäische Einflüsse

Zugleich Besprechung von BGH, Beschluss v. 18. 1. 2018 – III ZR 174/17

Rubrik: Besprechungsaufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 73 () / Heft 7, S. 327-334 (8)

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Das europäische Verzugsrecht zielt auf Schaffung einer"Kultur der unverzüglichen Zahlung«. Es orientiert sich an Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Die Umsetzung ist in den nationalen Rechtsordnungen allerdings nicht unumstritten. So traf vor allem die mit der Zahlungsverzugs-RiL 2011 eingeführte sogenannte Entschädigungspauschale in Deutschland von Anfang an auf Kritik und Ablehnung. Für den praktischen Umgang mit der Pauschale – konkret: das Verhältnis zum Schadensersatzanspruch für
Personen

Tim W. Dornis ist Professor für Bürgerliches Recht, Internationales Privat- und Wirtschaftsrecht sowie Rechtsvergleichung an der Leuphana Law School in Lüneburg.