Die Frankfurter Schule des Strafrechts: Versuch einer Zwischenbilanz - 10.1628/002268814X14062801350144 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Matthias Jahn, Sascha Ziemann

Die Frankfurter Schule des Strafrechts: Versuch einer Zwischenbilanz

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 69 () / Heft 19, S. 943-947 (5)

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Das Aperçu des Strafrechtlers Gustav Radbruchs vom (guten) Juristen mit schlechtem Gewissen haben die Mitglieder des Frankfurter Instituts für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie seit über vierzig Jahre zum Programm erhoben. Nicht nur, dass aus ihrer Sicht das Zufügen von Strafübeln eine höchst heikle Angelegenheit ist, die politische Instrumentalisierung des Strafrechts zur Lösung gesellschaftlicher Probleme birgt auch stets die Gefahr der Verletzung liberal-rechtsstaatlicher Garantien. Das einhundertste Gründungsjubiläum der Frankfurter GoetheUniversität in diesen Wochen gibt Anlass, den Ursprüngen des Frankfurter Strafrechtskritizimus nachzuspüren.
Personen

Matthias Jahn Keine aktuellen Daten verfügbar.
https://orcid.org/0000-0002-0971-1672

Sascha Ziemann Geboren 1977; Studium der Rechtswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main; 2003 Erste juristische Staatsprüfung; Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter am Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main; 2008 Promotion; 2010 Zweite juristische Staatsprüfung; 2016 Habilitation; WiSe 2016/17 Vertretungsprofessur in Frankfurt am Main; SoSe 2017 Inhaber der Entlastungsprofessur für Strafrecht in Frankfurt am Main.