Die Grenzen der Anwendung des Völkerrechts im deutschen Recht - 10.1628/002268813X13548047926678 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Stefan Talmon

Die Grenzen der Anwendung des Völkerrechts im deutschen Recht

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 68 () / Heft 1, S. 12-21 (10)

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Offene Staatlichkeit und Völkerrechtsfreundlichkeit des Grundgesetzes, das heißt die Öffnung der deutschen Rechtsordnung für das Völkerrecht, sind Ausdruck der hohen Wertschätzung, die das Völkerrecht in Deutschland genießt. Völkerrecht erscheint als »gutes Recht«, an dessen Wesen das deutsche Recht anscheinend nur genesen kann. Dennoch besteht das Risiko verfassungswidriger Einbrüche des Völkerrechts in die deutsche Rechtsordnung. Der Beitrag untersucht die völkerrechtlichen und verfassungsrechtlichen Grenzen der Anwendung des Völkerrechts im deutschen Recht.
Personen

Stefan Talmon Geboren 1965; Studium der Rechtswissenschaft in Tübingen, München und Cambridge (LL.M., 1989); von 1991 bis 1995 Promotion an der Universität Oxford; 1995 Doctor of Philosophy (D.Phil.); 2002 Habilitation; 2003 Master of Arts (M.A.); 2003–11 University Lecturer, Reader ab 2008 Professor of Public International Law an der Universität Oxford. Seit 2011 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Universität Bonn.