Leon Marcel Arno Kahl

Die Pflicht des Rechtsanwalts zu knappem Vortrag

Rubrik: Aufsätze
Jahrgang 81 (2026) / Heft 11, S. 489-496 (8)
Publiziert 29.05.2026
DOI 10.1628/jz-2026-0156
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Beschreibung
Während die voranschreitende Digitalisierung es Anwälten erheblich erleichtert, Textbaustein-Schriftsätze mit wenigen individualisierten Elementen zu erstellen, können Gerichte ohne eingehende Lektüre häufig nicht erkennen, wo genau sie darin den entscheidenden Vortrag finden. Bisherige praktische Lösungen sind oft eher improvisiert, und gesetzliche Lösungsvorschläge gerichtszentriert. Dieser Beitrag nimmt den Anwalt zum Ausgangspunkt: Er untersucht das Anwalts-, Prozess- und das materielle Recht auf die Frage hin, woraus sich de lege lata eine Pflicht des Rechtsanwalts zu knappem Vortrag ergeben kann, und macht de lege ferenda Vorschläge in Anlehnung an ausländische Vorbilder.