Die Spinnen im Netz der Verträge – Geschäftsmodelle und Kardinalpflichten von Crowdsourcing-Plattformen - 10.1628/jz-2018-0197 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Eva Kocher

Die Spinnen im Netz der Verträge – Geschäftsmodelle und Kardinalpflichten von Crowdsourcing-Plattformen

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 73 () / Heft 18, S. 862-870 (9)

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Das Beispiel der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von zwei »Crowdsourcing«-Plattformen zeigt, dass die Rechtsbeziehungen digitaler Plattformen auch für das Vertragsrecht Herausforderungen mit sich bringen. Der Beitrag legt dar, dass das jeweilige Geschäftsmodell als Maßstab der AGB-Kontrolle nach § 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB dienen kann und muss. Dabei entwickelt er eine Typologie für Plattformverträge, die eine differenzierte Vertragsauslegung, insbesondere im Hinblick auf die Haftung für Dritte und Erfüllungsgehilfen, erleichtert.
Personen

Eva Kocher Geboren 1965; Studium und Referendariat in Tübingen und Hamburg; 1994 Promotion; 2004 Habilitation; selbstständige Rechtsanwältin in Hamburg; seit 2009 W2-Professorin, seit 2012 Inhaberin des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Europäisches und Deutsches Arbeitsrecht sowie Zivilverfahrensrecht an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder).