Die vernetzte Justiz - 10.1628/002268817X14866387838879 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Anna von Notz

Die vernetzte Justiz

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 72 () / Heft 12, S. 607-613 (7)

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Im Kontext zunehmender Digitalisierung sind in Bund und Ländern Bestrebungen für eine Zentralisierung der Informationstechnologie (IT) zu verzeichnen, die auch vor der Judikative keinen Halt machen. Angerufen durch Vertreter der Richterschaft hatten die Dienstgerichte zu entscheiden, ob darin ein Verstoß gegen die richterliche Unabhängigkeit zu sehen ist. Der Beitrag betrachtet, ausgehend von einer kursorischen Darstellung der IT-Zentralisierung im Kontext einer Digitalisierung der Justiz, die Gewährleistungsgehalte des Gewaltenteilungsgrundsatzes und der richterlichen Unabhängigkeit und nimmt sodann die Rechtsprechung der Dienstgerichte zum Anlass, für einen anderen Umgang mit Art. 97 Abs. 1 GG zu plädieren.
Personen

Anna von Notz Geboren 1984; Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg, Paris und Hamburg; Stipendiatin des Evangelischen Studienwerks Villigst; Promotion (HU Berlin); Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes; Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insb. Verfassungsrecht, und Rechtsphilosophie der Humboldt-Universität zu Berlin; derzeit Rechtsreferendarin am Kammergericht Berlin und Redakteurin des Verfassungsblogs.