Digitalrechtsgesellschaft
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- 10.1628/jz-2026-0022
Dem Digitalrecht kommt im 21. Jahrhundert eine prägende
Rolle zu. Eine Vielzahl zentraler gesellschaftlicher Frage- und
Weichenstellungen wird im Kontext der Digitalregulierung verhandelt.
Gleichzeitig sind autoritäre Strömungen, einhergehend
mit extrastaatlichen und extrakompetitiven Logiken, auf dem
Vormarsch. Vor diesem Hintergrund wird im Folgenden eine
digitalgesellschaftliche Bestandsaufnahme unternommen,
für die die Freiburger Schule, der Ordoliberalismus und die
Böhm'sche Privatrechtsgesellschaft den Startpunkt bilden.
Sodann werden die Architektur der Digitalrechtsgesellschaft
skizziert, die notwendige Parallelität ökonomischer und nichtökonomischer
Rationalitäten unterstrichen sowie die derzeit
bestehenden regulatorischen Friktionen benannt. ‚Analoge'
Digitalitäten und Re-Territorialisierungen in Anbetracht geopolitischer
Realitäten bilden den Schlusspunkt.