Stefanie Schmahl

Feindliche Drohnen über NATO-Gebiet und völkerrechtskonforme Reaktionsmöglichkeiten

Rubrik: Aufsätze
Jahrgang 81 (2026) / Heft 18, S. 811-820 (10)
Publiziert 11.09.2026
DOI 10.1628/jz-2026-0192
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Beschreibung
Die einfachgesetzlichen und verfassungsrechtlichen Anforderungen an Einsätze der Landespolizeien, der Bundespolizei und der Bundeswehr zur Abwehr feindlicher Drohnen im Inland sind inzwischen verstärkt Gegenstand wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Demgegenüber ist die völkerrechtliche Dimension solcher Szenarien bislang kaum untersucht. Dies betrifft insbesondere die Frage, ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen Drohnenüberflüge oder gar Drohnenangriffe durch Drittstaaten zulasten eines NATO-Mitglieds eine kollektive Reaktion des Bündnisses völkerrechtlich legitimieren können. Zur Schließung dieser Lücke in der rechtlichen wie rechtspolitischen Debatte sollen die nachfolgenden Überlegungen beitragen.