Grundrechtsdogmatik der Beleidigungsdelikte im digitalen Raum - 10.1628/jz-2021-0274 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Eva Maria Bredler, Nora Markard

Grundrechtsdogmatik der Beleidigungsdelikte im digitalen Raum

Ein gleichheitsrechtliches Update der Grundrechtsabwägung bei Hassrede

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 76 () / Heft 18, S. 864-872 (9)
Publiziert 13.09.2021

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Im aktuellen Diskurs eskaliert Rede zu Hassrede, und Hassrede zu Hasskriminalität. Der Hass trifft überwiegend Minderheiten, die sich in der Folge aus dem demokratischen Diskurs zurückziehen: Hassrede ist demokratiegefährdend. Strafrechtlich geht es dabei insbesondere um Beleidigungsdelikte. Dieser Beitrag zeichnet die aktuelle verfassungsrechtliche Dogmatik der Beleidigung nach und zeigt auf, wie sie das demokratische Versprechen von »gleicher Freiheit« – gerade im digitalen Raum – einlösen kann.
Personen

Eva Maria Bredler Keine aktuellen Daten verfügbar.

Nora Markard Geboren 1978; Studium der Rechtswissenschaft in Berlin und Paris; MA International Peace and Security, King´s College London; 2011 Promotion; seit 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich 597 »Staatlichkeit im Wandel« an der Universität Bremen.