Alexander Kubis

Grundzüge eines funktionalen Krypto-Leistungsrechts

Rubrik: Aufsätze
Jahrgang 81 (2026) / Heft 21, S. 970-979 (10)
Publiziert 29.10.2026
DOI 10.1628/jz-2026-0256
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Beschreibung
Das Privatrecht tut sich bisher schwer damit, Vereinbarungen der Form „A soll B 0,5 BTC übertragen" adäquat zu erfassen. Rechtssätze über „Coins" oder „Tokens" in Anlehnung an eine metaphorische Interpretation von Krypto-Systemen stoßen schnell an praktische Grenzen. Der Beitrag stellt einen alternativen Ansatz vor, der konsequent zwischen der technischen Sphäre der Blockchain und der Vermögenssphäre von Rechtssubjekten unterscheidet. Die geschuldete Primärleistung wird als Herbeiführung eines Erfolgs im technischen System der Blockchain verstanden. So lassen sich zentrale Fragen des Krypto-Leistungsrechts, insbesondere zur prozessualen Durchsetzung und Zwangsvollstreckung, praxisgerecht lösen.