Haftung wegen Lebenserhaltung? - 10.1628/jz-2019-0296 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Andreas Spickhoff, Silvia Deuring

Haftung wegen Lebenserhaltung?

Zugleich Besprechung von BGH, Urteil v. 2. 4. 2019 – VI ZR 13/18

Rubrik: Besprechungsaufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 74 () / Heft 17, S. 815-824 (10)
Publiziert 04.09.2019

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In einer neuen Entscheidung hat der BGH (JZ 2019, 837, in diesem Heft) die Möglichkeit von Schadensersatzansprüchen, die direkt an die Lebenserhaltung durch ärztliche Maßnahmen anknüpfen, generell verneint. Ein ebenso vielbeachteter Fall in Frankreich drehte sich mit der Frage nach der Zulässigkeit des Behandlungsabbruchs eines Komapatienten ebenfalls um das Problemfeld des Verhältnisses von Patientenautonomie und ärztlichen Pflichten am Lebensende. Der Beitrag unternimmt eine vergleichende Betrachtung der Rechtslagen in Deutschland und Frankreich und unterzieht die Begründung des BGH einer kritischen Würdigung.
Personen

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