Kontextualisierung als Aufgabe der Rechtswissenschaft - 10.1628/jz-2019-0286 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Oliver Lepsius

Kontextualisierung als Aufgabe der Rechtswissenschaft

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 74 () / Heft 17, S. 793-802 (10)
Publiziert 04.09.2019

12,00 € inkl. gesetzl. MwSt.
Artikel PDF
Die Interpretation von Gerichtsentscheidungen tritt zunehmend an die Stelle der Auslegung des Gesetzes. Damit verschiebt sich der Fokus rechtswissenschaftlichen Arbeitens: Von generell-abstrakten Normen auf individuell-konkrete. Mit Kontextualisierung kann die Rechtswissenschaft dieser Verlagerung Rechnung tragen. Sie kann Probleme im Umgang mit Präjudizienrecht beheben: das Problem des Abstrahierens von den Sachverhalten, das Problem des Abgrenzens von konkurrierender Rechtsprechung, das Problem der zeitlichen Bindung an Rechtsprechung.
Personen

Oliver Lepsius ist Professor für Öffentliches Recht und Verfassungstheorie an der Universität Münster.