Krise und Neuaufbau eines strafverfassungsrechtlichen Ultima Ratio-Prinzips - 10.1628/002268816X14746379810719 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Matthias Jahn, Dominik Brodowski

Krise und Neuaufbau eines strafverfassungsrechtlichen Ultima Ratio-Prinzips

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 71 () / Heft 20, S. 969-980 (12)

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Eines der tragenden Strukturprinzipien des deutschen Strafrechts ist die Forderung, es dürfe nur als letztes Mittel möglicher rechtlicher Instrumente zur Steuerung eines Lebensbereichs eingesetzt werden. Nicht nur aus Anlass einer beim BVerfG anhängigen Richtervorlage, in der Karlsruhe sich möglicherweise praktischen Konsequenzen dieses Imperativs zuzuwenden beabsichtigt, sondern auch mit einem Seitenblick auf die kritischen Bemerkungen, die Klaus Ferdinand Gärditz dem Ultima Ratio-Grundsatz unlängst in dieser Zeitschrift (JZ 2016, 641–650) gewidmet hat, wird im Folgenden der Versuch einer Neuausrichtung des Grundsatzes unter den wissenschaftstheoretischen Vorzeichen des Strafverfassungsrechts unternommen.
Personen

Matthias Jahn Keine aktuellen Daten verfügbar.
https://orcid.org/0000-0002-0971-1672

Dominik Brodowski Geboren 1980; Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen und Philadelphia; 2006 Erste juristische Staatsprüfung; 2007 LL.M. (Univ. of Pennsylvania); 2012 Zweite juristische Staatsprüfung; Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Tübingen, München und Frankfurt am Main; 2015 Promotion; seit 2015 Habilitand an der Universität Frankfurt am Main.