Massenmigration und Geschlechtergleichstellung im IPR: Die »cupierte Verweisung« - 10.1628/002268817X15034983375198 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Marc-Philippe Weller, Chris Thomale, Anton S. Zimmermann

Massenmigration und Geschlechtergleichstellung im IPR: Die »cupierte Verweisung«

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 72 () / Heft 22, S. 1080-1088 (9)

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Das Internationale Privatrecht (IPR) steht in Zeiten großer Migrationsbewegungen vor neuen Herausforderungen. Diese machen es erforderlich, die klassische neutrale Mittlerrolle des IPR kritisch zu reflektieren. Das Kollisionsrecht kann durch Aufenthaltsanknüpfung und Rechtswahlfreiheit einen Beitrag zur erfolgreichen Integration von Migranten in die Gesellschaft leisten, ohne dabei deren kulturelle Identität in Frage zu stellen. Mit Blick auf die Geschlechtergleichheit ist das Kollisionsrecht in diesem Zusammenhang jedoch gehalten, sich aktiv für ein egalitäres Zusammenleben von Mann und Frau einzusetzen.
Personen

Marc-Philippe Weller ist Direktor am Institut für ausländisches und internationales Privat- und Wirtschaftsrecht der Universität Heidelberg.

Chris Thomale Geboren 1982; Studium der Rechtswissenschaft in Heidelberg, Cambridge (Clare College) und Genf; 2011 Promotion (FU Berlin); 2014 LL.M. (Yale Law School); 2017 Habilitation (Heidelberg); seit 2014 Akademischer Rat an der Universität Heidelberg.

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