Max Weber, der Kapitalismus und das Privatrecht - 10.1628/jz-2020-0195 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Johannes W. Flume

Max Weber, der Kapitalismus und das Privatrecht

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 75 () / Heft 12, S. 594-601 (8)
Publiziert 15.06.2020

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Ein Thema hat Max Weber wie kaum ein anderes beschäftigt: die Entstehung des modernen Kapitalismus als Teil eines umfassenden historischen Rationalisierungsprozesses. Weniger bekannt ist hingegen, dass im Werk auch grundlegende Aussagen über die Konzeption von Märkten und die Bedeutung »rechnerischer Rationalität« wirtschaftlichen Handelns zu finden sind. Diese Aussagen sind gerade auch für die heutige dogmatische Privatrechtswissenschaft von großem Interesse. Denn sie helfen uns die Wechselbeziehung zwischen Vertrag und Marktordung zu verstehen und die Bindungswirkung von Verträgen daraus abzuleiten.
Personen

Johannes W. Flume Geboren 1979; Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Regensburg, Köln und Bonn; 2008 Promotion; Rechtsreferendar im OLG-Bezirk Köln; 2011 Max Planck Scholar und Visiting Fellow am Wolfson College, Cambridge; 2012–18 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tübingen; 2018 Habilitation (Universität Köln); 2018–20 Gastprofessor an der Freien Universität Berlin; seit 2020 Universitätsprofessor am Institut für Zivilrecht, Abteilung für Grundlagenforschung an der Johannes Kepler Universität Linz.