Rechtswissenschaft

Boris P. Paal, Moritz Hennemann

Meinungsbildung im digitalen Zeitalter Regulierungsinstrumente für einen gefährdungsadäquaten Rechtsrahmen

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 72 () / Heft 13, S. 641-652 (12)

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Die Digitalisierung prägt in vielfältiger Hinsicht (auch) den für eine offene Zivilgesellschaft besonders bedeutsamen Prozess der Meinungsbildung. Meinungen werden nicht mehr nur durch die Rezeption der klassischen Massenmedien gebildet, sondern vielmehr auch und gerade durch Algorithmen, Filterblasen, Echokammern, Fake News und Social Bots determiniert. Den damit verbundenen Herausforderungen wird der geltende Rechtsrahmen nicht (mehr) gerecht, weswegen in diesem Beitrag zur Remedur konkrete Regulierungsinstrumente präsentiert, diskutiert und bewertet werden.
Personen

Boris P. Paal ist Ordinarius für Zivil- und Wirtschaftsrecht, Medien- und Informationsrecht sowie Direktor des Instituts für Medien- und Informationsrecht, Abt. I (Privatrecht), an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Moritz Hennemann Geboren 1985; Studium der Rechtswissenschaft in Heidelberg, Krakau, Freiburg (Promotion) und Oxford (Magister Juris); Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg; Rechtsanwalt bei Hengeler Mueller, Düsseldorf; Akademischer Rat a. Z. am Institut für Medien- und Informationsrecht der Universität Freiburg; Visiting Researcher an der Harvard Law School; Habilitation; Inhaber des Lehrstuhls für Europäisches und Internationales Informations- und Datenrecht an der Universität Passau.
https://orcid.org/0000-0003-4697-4532