Menschen und Maschinen Rechtliche Konturen instrumenteller, symbiotischer und autonomer Konstellationen - 10.1628/002268814X14151859100293 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Jens Kersten

Menschen und Maschinen Rechtliche Konturen instrumenteller, symbiotischer und autonomer Konstellationen

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 70 () / Heft 1, S. 1-8 (8)

9,60 € inkl. gesetzl. MwSt.
Artikel PDF
Die Beziehungen zwischen Menschen und Maschinen dynamisieren sich. Die Beschleunigung biologischer, sozialer und technischer Ko-Evolution ist von instrumentellen, symbiotischen und autonomen Konstellationen von Menschen und Maschinen geprägt. In instrumentellen Konstellationen stehen wir vor der Frage, ob nicht mehr wir die Maschinen, sondern die Maschinen uns beherrschen. In symbiotischen Konstellationen gehen Menschen und Maschinen ein persönliches Verhältnis ein, das neue soziale Inklusionsansprüche begründet. In autonomen Konstellationen provoziert uns die Rechtssubjektivität von maschinellen Personen.
Personen

Jens Kersten Geboren 1967; Studium der Rechtswissenschaft in Heidelberg, Leeds (GB) und Bonn; 1994 Erstes Juristisches Staatsexamen in Köln; 1998 Zweites Juristisches Staatsexamen in Berlin; 1999 Promotion; 2004 Habilitation; 2006–07 Professur für Raumplanungs- und Umweltrecht an der Universität Dortmund; 2007–08 Professur für Öffentliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Universität Bayreuth; seit 2008 Professur für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München; 2012–13 Carson Professor am Rachel Carson Center for Environment and Society der Ludwig-Maximilians-Universität München.