Nachhaltiger Konsum – integrierte Beiträge von Zivilrecht, öffentlichem Recht und Rechtsökonomie zur Steuerung nachhaltiger Produktnutzung - 10.1628/002268816X14719402987410 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Sabine Schlacke, Klaus Tonner, Erik Gawel

Nachhaltiger Konsum – integrierte Beiträge von Zivilrecht, öffentlichem Recht und Rechtsökonomie zur Steuerung nachhaltiger Produktnutzung

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 71 () / Heft 21, S. 1030-1039 (10)

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Die Produktnutzung gewinnt zunehmend umwelt- und ressourcenpolitische Bedeutung. Aktuelle Trends weisen hier in eine problematische Richtung von vermehrter Obsoleszenz, verkürzten Lebenszyklen und Vernachlässigung von Reparaturoptionen. Es stellt sich daher die Frage, inwieweit eine rechtliche Steuerung der Produktnutzung angezeigt sein kann. In Frage kommen hierbei vor allem Informationsinstrumente und lauterkeitsrechtliche Verbote, Gewährleistungs- und Garantieinstrumente sowie erweiterte Verbandsklagebefugnisse. Dabei zeigt sich eine intensive Verschränkung zivilund öffentlich-rechtlicher Normen, die es erforderlich macht, Nachhaltigkeitsanforderungen in einer integrierten Betrachtung des Zivil- und des Öffentlichen Rechts unter Einschluss von Rechtsfolgenuntersuchungen zu analysieren.
Personen

Sabine Schlacke Geboren 1968; Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen und Lausanne; 1997 Promotion; 2007 Habilitation; Privatdozentin an der Universität Rostock; Schriftleiterin der ZUR.

Klaus Tonner Keine aktuellen Daten verfügbar.

Erik Gawel Keine aktuellen Daten verfügbar.