Thomas Regenfus

Perplexe Willenserklärungen – stets nichtig?

Rubrik: Aufsätze
Jahrgang 81 (2026) / Heft 8, S. 334-341 (8)
Publiziert 09.04.2026
DOI 10.1628/jz-2026-0111
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Beschreibung
Die Perplexität einer Willenserklärung kann der Wirksamkeit eines Rechtsgeschäfts entgegenstehen. Nicht in allen Fällen bleibt es jedoch dabei, dass widersprüchliche oder unbestimmte Erklärungen nichtig sind. Vielmehr können Grunderwägungen der Privatautonomie dazu führen, dass sie - zumindest eingeschränkt - Rechtsfolgen bewirken. Der Beitrag analysiert die Rechtsfolgen perplexer Willenserklärungen für die wesentlichen Konstellationen und differenziert dabei einerseits nach der Art der betroffenen Rechtsgeschäfte, andererseits nach dem Grund der Perplexität.