Rechtsstaatliche Anforderungen an Opt-out-Sammelverfahren: Anerkennung ausländischer Titel und rechtspolitischer Gestaltungsspielraum - 10.1628/002268812801324995 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Axel Halfmeier, Philip Wimalasena

Rechtsstaatliche Anforderungen an Opt-out-Sammelverfahren: Anerkennung ausländischer Titel und rechtspolitischer Gestaltungsspielraum

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 67 () / Heft 13, S. 649-658 (10)

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Die Diskussion um Sammelklagen bezieht sich meist gleichzeitig auf das geltende Recht wie auch auf die Rechtspolitik. Nach einem Abriss des gesellschaftlichen und historischen Hintergrunds der einschlägigen Entwicklungen erörtert der Beitrag zwei zentrale Problemkreise, nämlich die Garantie des rechtlichen Gehörs und die mit einer Sammelklage gegebenenfalls verbundenen Einschränkungen der zivilverfahrensrechtlichen Dispositionsmaxime. Abschließend ist noch auf die immer wieder befürchteten Missbräuche von Instrumenten des kollektiven Rechtsschutzes einzugehen.
Personen

Axel Halfmeier Geboren 1967; Studium der Rechtswissenschaft in Hamburg und Ann Arbor (USA); 1999 Promotion; wiss. Assistent an der Universität Bremen; 2006 Habilitation.

Philip Wimalasena Geboren 1983; Studium der Rechtswissenschaften in Bonn, Frankfurt am Main und Lyon; Referendariat am Kammergericht; 2015 Promotion; seit 2014 Rechtsanwalt im Bereich Prozessführung und Schiedsverfahren; derzeit Graduiertenstudium (LL.M.) an der University of Cambridge.