Christoph G. Paulus

Über die Heiligkeit des Versprechens

Rubrik: Aufsätze
Jahrgang 81 (2026) / Heft 20, S. 918-927 (10)
Publiziert 09.10.2026
DOI 10.1628/jz-2026-0263
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Beschreibung
Ausgehend von der engen Blickrichtung eines insolvenzrechtlich geprägten Rechtshistorikers wird hier eine Frage aufgeworfen, deren Beantwortung weit über den engen Ausgangspunkt hinaus Bedeutung hat, nämlich ob die Verbindlichkeit eines einmal gegebenen Versprechens ursprünglich dadurch hergestellt wurde, dass der Versprechende die Ernsthaftigkeit seiner Zusage mittels Bezugnahme auf die Transzendenz, also die Götter, bekräftigt und somit deren Erfüllung als eine Art heilige Pflicht versprochen hat.