Verschärfung der oder Abschied von der Neutralität? Zwei verfehlte Alternativen in der Debatte um den herkömmlichen Grundsatz religiös-weltanschaulicher Neutralität - 10.1628/002268809790030367 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Hans Michael Heinig

Verschärfung der oder Abschied von der Neutralität? Zwei verfehlte Alternativen in der Debatte um den herkömmlichen Grundsatz religiös-weltanschaulicher Neutralität

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 64 () / Heft 23, S. 1136-1140 (5)

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Je stärker das Faktum religiös-weltanschaulicher Pluralität ins öffentliche Bewusstsein drängt, um so mehr rückt die Idee religiös-weltanschaulicher Neutralität des Staates in den Mittelpunkt des Interesses. Doch was meint Neutralität? Traditionelle und neuere Lesarten konkurrieren. Vermehrt findet sich im Schrifttum der Vorschlag, das Neutralitätsprinzip zu verabschieden. Gegenläufig dazu stehen Vorschläge, das herkömmliche Neutralitätsverständnis »nachzuverdichten«. Beiden Ansätzen tritt der folgende Beitrag entgegen.
Personen

Hans Michael Heinig ist Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Rechts, insbesondere Kirchenrecht und Staatskirchenrecht sowie Leiter des Kirchenrechtlichen Instituts der EKD an der Georg,August,Universität Göttingen.
https://orcid.org/0000-0003-0401-2829