Von Pavia über Tucumán nach Brüssel – Anregungen aus der Neuen Welt für das Gemeinsame Europäische Kaufrecht - 10.1628/jz-2012-0014 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Peter Kindler

Von Pavia über Tucumán nach Brüssel – Anregungen aus der Neuen Welt für das Gemeinsame Europäische Kaufrecht

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 67 () / Heft 14, S. 712-716 (5)

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Wenige Tage vor der Veröffentlichung des Entwurfes für ein »Gemeinsames Europäisches Kaufrecht« (GEKR) durch die Europäische Kommission fanden in Tucumán/Argentinien die XXIII. »Jornadas Nacionales de Derecho Civil« statt. Die Veranstaltung hat traditionsgemäß Bedeutung für den gesamten lateinamerikanischen Subkontinent. Unter anderem wurde dort die Empfehlung verabschiedet, die Arbeiten an einem ibero-amerikanischen Vertragsgesetzbuch aufzunehmen. Bemerkenswert ist, dass dessen Grundlage das »Europäische Vertragsgesetzbuch« der Paveser Akademie Europäischer Privatrechtswissenschaftler sein soll – ein Referenztext, den die EU-Kommission für das GEKR nicht mehr herangezogen hat. Der Beitrag soll zeigen, dass Europa bei seinen Bemühungen um ein einheitliches Vertragsrecht insoweit von Lateinamerika lernen kann.
Personen

Peter Kindler ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Ludwig-Maximilians-Universität München.