Rechtswissenschaft

Haimo Schack

Weiterleben nach dem Tode – wie lange? Postmortale Begrenzungen subjektiver Rechte

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 74 () / Heft 18, S. 864-872 (9)
Publiziert 16.09.2019

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Soweit subjektive Rechte vererblich sind oder den Tod überdauern, verlängern sie die Willensmacht über den Tod des Rechtsinhabers hinaus. Das kann für eine eng begrenzte Zeit im Interesse eines wirksamen Persönlichkeitsschutzes zu Lebzeiten geboten sein. Das gilt nicht nur für das allgemeine Persönlichkeitsrecht, sondern auch für den postmortalen Namens- und Datenschutz. Der Beitrag analysiert umfassend die postmortalen Begrenzungen subjektiver Rechte unter besonderer Berücksichtigung des genetischen und des digitalen Nachlasses.
Personen

Haimo Schack Geboren 1952; 1978 Promotion; 1982 LL.M. in Berkeley, USA; 1985 Habilitation; Professor für Bürgerliches Recht, Internationales Privat- und Zivilprozessrecht, Urheberrecht an der Universität Kiel; 1993–2019 Direktor des dortigen Instituts für Europäisches und Internationales Privat- und Verfahrensrecht; 1995–2005 Richter am Oberlandesgericht Schleswig.