Wenn Selbstverständliches nicht mehr selbstverständlich ist: Zum Status quo des Menschenrechtsschutzes in Europa - 10.1628/jz-2018-0255 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Angelika Nußberger

Wenn Selbstverständliches nicht mehr selbstverständlich ist: Zum Status quo des Menschenrechtsschutzes in Europa

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 73 () / Heft 18, S. 845-854 (10)

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Nachdem die Entwicklung des Menschenrechtsschutzes durch Gerichte in Europa lange Zeit von einem breiten Konsens getragen war, wird inzwischen vermehrt Kritik laut. Angesichts von Krisenerscheinungen der unabhängigen Justiz in Europa ist zunächst das Ineinandergreifen von Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechtsschutz hervorzuheben. Sodann analysiert der Beitrag die zunehmende Komplexität der europäischen Zusammenarbeit im Bereich des Menschenrechtsschutzes, bevor schließlich mit der Frage nach der Legitimation und Legitimität richterlichen Entscheidens das Verhältnis von Politik und Rechtsprechung in den Blick genommen wird.
Personen

Angelika Nußberger ist ehemalige Richterin und ehemalige Vizepräsidentin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und Professorin für Verfassungsrecht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung an der Universität zu Köln.