Wie weit reicht das Erziehungsrecht der Eltern? Am Beispiel der Beschneidung von Jungen - 10.1628/002268813X13585020285731 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Tatjana Hörnle, Stefan Huster

Wie weit reicht das Erziehungsrecht der Eltern? Am Beispiel der Beschneidung von Jungen

Rubrik: Aufsätze
JuristenZeitung (JZ)

Jahrgang 68 () / Heft 7, S. 328-339 (12)

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Die Erlaubnis zur Beschneidung von Jungen, die nun in § 1631d BGB geregelt ist, lässt sich nicht über die Religionsfreiheit rechtfertigen, sondern allenfalls aus dem elterlichen Erziehungsrecht herleiten. Dabei ist aber nicht zu übersehen, dass empirische Unklarheiten über die Risiken und Auswirkungen der Beschneidung bestehen, die die verfassungsrechtliche Lage als weniger eindeutig erscheinen lassen, als vielfach angenommen wird.
Personen

Tatjana Hörnle Geboren 1963; 1982–88 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Tübingen; 1991–93 Studium Criminal Justice, Rutgers University, USA; 1999 Promotion; 2003 Habilitation; seit 2009 Inhaberin des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Stefan Huster Geboren 1964; 1993 Promotion; 2001 Habilitation; Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Sozial- und Gesundheitsrecht und Rechtsphilosophie an der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.