Akzeptierte Abhängigkeit 978-3-16-151004-5 - Mohr Siebeck
Theologie

Dietrich Rössler

Akzeptierte Abhängigkeit

Gesammelte Aufsätze zur Ethik
Hrsg. v. Friedemann Voigt

2011. X, 300 Seiten.
29,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-151004-5
lieferbar
In seinen Aufsätzen deutet der Theologe und Arzt Dietrich Rössler die ethischen Debatten der Gegenwart so, daß sie zugleich das Verständnis des Menschen und seiner Wirklichkeit erschließen.
Der Theologe und Arzt Dietrich Rössler deutet die ethischen Debatten der Gegenwart als Diskurse um das Verständnis des Menschen und seiner Lebenswirklichkeit. Seine hier gesammelten Aufsätze bringen dies in drei Themenkreisen zur Geltung. Zunächst geht es um das Thema »Ethik im Pluralismus«: Der moralische Pluralismus der Gegenwart wird von Rössler als Ausdruck unterschiedlicher Lebenswege und -entwürfe verstanden. Nicht die Abschaffung, sondern die menschliche Gestaltung des Pluralismus ist Ziel einer Ethik des Kompromisses. Unter der Überschrift »Ärztliche Ethik« untersucht der Autor die Situation ärztlichen Handelns. Hier verdichtet sich die ethische Herausforderung der Gegenwart in exemplarischer Weise: Es geht um die Bewahrung und Gestaltung von Humanität unter Bedingungen einer wissenschaftlich-technischen Zivilisation. Die Aufsätze im letzten Abschnitt behandeln das Thema »Der ganze Mensch«: Gegen die dogmatischen und szientistischen Verkürzungen des Begriffes vom Menschen und seiner Biografie setzt Rössler die anthropologische Kategorie der Ganzheitlichkeit des Menschen. In ihrer Wahrnehmung und Vertretung realisiert sich für den Verfasser zugleich religiöse Haltung und protestantische Signatur einer Ethik der Humanität.
Personen

Dietrich Rössler Geboren 1927; Dr. med. und Dr. theol.; Professor emeritus für Praktische Theologie an der Universität Tübingen.

Friedemann Voigt Geboren 1967; Dr. theol.; Privatdozent für Systematische Theologie und Leiter der Forschergruppe »Religion in bioethischen Diskursen« an der Universität München.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Nachrichten d. Evang.-Luth. Kirche — 67 (2012), S. 139 (Stefan Koch)