Analogie statt Übersetzung 978-3-16-154354-8 - Mohr Siebeck
Theologie

Stephan R. Jütte

Analogie statt Übersetzung

Eine theologische Selbstreflexion auf den inneren Zusammenhang von Glaubensgrund, Glaubensinhalt und Glaubensweise in Auseinandersetzung mit Jürgen Habermas

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ISBN 978-3-16-154354-8
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Stephan R. Jütte zeigt in Auseinandersetzung mit Jürgen Habermas, dass wie man glaubt, entscheidend davon abhängt, was man glaubt – und mehr noch: an wen man glaubt und in wem man zu glauben glaubt.
Jürgen Habermas, der »Meisterdenker des deutschen Sprachraums«, ist in den letzten zehn Jahren unter den Kritikern der Säkularisierungsthese zu einer vielzitierten Stimme avanciert. An seine Rede von der bleibenden Relevanz »jüdisch-christlicher Überlieferung«, der »rettenden Aneignung religiöser Gehalte« und schließlich vom Aufruf zu einem kooperativen Übersetzungsprojekt innerhalb der »postsäkularen Gesellschaft« haben theologisch-politische Sonntagsreden und theologisch-wissenschaftliche Auseinandersetzungen gleichermaßen selbstversichernd anzuknüpfen versucht. Stephan R. Jütte will dagegen das bleibend Irritierende dieser Verhältnisbestimmung zwischen Religion und Gesellschaft wahrnehmen und als Ausgangspunkt einer theologischen Selbstreflexion auf den inneren Zusammenhang von Glaubensgrund, Glaubensinhalt und Glaubensweise einspielen.
Personen

Stephan R. Jütte Geboren 1983; 2005–10 Studium der Ev. Theologie; 2011–15 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Systematische Theologie mit Schwerpunkt Dogmatik und Religionsphilosophie, seit 2015 Assistent für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Theologischen Fakultät der Universität Bern.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Theologische Zeitschrift — 72 (2016), S. 410–412 (Gerhard Ringshausen)
In: Theologische Revue — 113 (2017), S. 239–241 (Edmund Arens)
In: Theologische Literaturzeitung — 142 (2017), S. 1259–1261 (Markus Knapp)