Autorschaft in der Johannesoffenbarung 978-3-16-159633-9 - Mohr Siebeck
Theologie

Clarissa Breu

Autorschaft in der Johannesoffenbarung

Eine postmoderne Lektüre

104,00 €
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fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-159633-9
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In dieser Untersuchung stellt Clarissa Breu die Bedeutung des Autors für die Textinterpretation vor dem Hintergrund der Theorien von Michel Foucault und Jacques Derrida zur Diskussion. Der Autor der Johannesoffenbarung wird als abwesend Anwesender beschrieben und neutestamentliche Autorschaft als Zeugenschaft verfasst.
Clarissa Breu liefert mit der vorliegenden Studie einen Diskussionsbeitrag über die Kategorie des Autors in der neutestamentlichen Wissenschaft, indem sie Anwendungsmöglichkeiten postmoderner Autorschaftstheorien im Neuen Testament erforscht, vorwiegend in der Johannesoffenbarung. Die Autorin sucht nach Momenten der abwesenden Anwesenheit des Autors, in denen er scheinbar für die Interpretation greifbar wird, und die zeigen, inwiefern gerade dort seine Spur verwischt. Die Sprache, der Autorname und die Funktionen Sklave, Zeuge und Prophet werden einer Lektüre unter dem Blickwinkel der Theorien von Michel Foucault und Jacques Derrida unterzogen. Auch ein Ausblick auf weitere Anwendungsmöglichkeiten postmoderner Autorschaftstheorien auf neutestamentliche Texte leistet eine enge Verknüpfung von Theorie und Textarbeit sowie eine Brücke von der (allgemeinen) Theorie hin zum (konkreten) Einzeltext.
Personen

Clarissa Breu Geboren 1986; 2004–2013 Studium der Ev. Theologie und Vergleichenden Literaturwissenschaft in Wien, Heidelberg und Paris; 2012–14 Vikariat; 2014–19 Prae-doc-Assistentin am Institut für Neutestamentliche Wissenschaft der Universität Wien; 2019–20 Pfarramtskandidatin bei der Evangelischen Kirche in Österreich; seit 2020 Maria-Jahoda-Stipdendiatin der Universität Wien.
https://orcid.org/0000-0002-1550-3925

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