Briefe 978-3-16-152518-6 - Mohr Siebeck
Theologie

Julius Wellhausen

Briefe

Hrsg. v. Rudolf Smend, in Zus.-Arb. m. Peter Porzig u. Reinhard Müller

2013. XI, 887 Seiten.
39,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Leinen
ISBN 978-3-16-152518-6
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Julius Wellhausen, einer der berühmtesten Repräsentanten der neuzeitlichen Wissenschaft vom Alten Testament, zugleich Erforscher des vor- und frühislamischen Arabien und des Urchristentums, ein ebenso großer Schriftsteller wie Gelehrter, hat ein Briefwerk hinterlassen, das fast ein Jahrhundert nach seinem Tod nicht nur auf seine Person, sondern auch auf seine Wissenschaft(en) und seine Zeit neues Licht wirft.
Julius Wellhausen (1844–1918), zunächst Professor für Altes Testament an der theologischen Fakultät in Greifswald, danach Professor der Semitistik an den philosophischen Fakultäten in Halle, Marburg und Göttingen, begründete die moderne Sicht der Geschichte des alten Israel, wirkte bahnbrechend aber auch auf den Gebieten des vor- und frühislamischen Arabien und des Neuen Testaments. Seine Werke wurden immer wieder wegen ihrer einzigartigen schriftstellerischen Stärke gerühmt, die nun auch in seinen hier fast durchweg erstmals veröffentlichten Ausführungen zu Tage tritt. Der Band umfasst mehr als 1000 Briefe; unter den Adressaten befinden sich F. Althoff, A. v. Harnack, W. Herrmann, A. Jülicher, A. Kuenen, P. de Lagarde, E. Littmann, Th. Mommsen, Th. Nöldeke, Ed. Schwartz, A. Schweitzer und W.R. Smith. Die Themen gehen in ihrer Vielzahl weit über das Fachliche hinaus.
Inhaltsübersicht
Vorwort – Briefe 1863–1917 – Göttingen 1863–72 – Greifswald 1872–82 – Halle 1882–85 – Marburg 1885–92 – Göttingen 1892–1917 – Anmerkungen – Beilagen: Lebenslauf (1868) – Wissenschaftliche Arbeit (1868) – Predigt (1868) – Belegte Lehrveranstaltungen 1862–65 – Gehaltene Lehrveranstaltungen 1868–1913 – Emendationen zu Jesaja (1872) – Bibliographie 1870–1914 – Verzeichnis der Nachrufe – Abbildungsnachweise – Empfänger der Briefe – Namenregister
Personen

Julius Wellhausen (1844–1918): Ab 1862 Theologiestudium in Göttingen; ab 1870 Privatdozent in Göttingen; 1872 ordentlicher Professor für Altes Testament in Greifswald; 1882 außerordentlicher Professor für semitische Sprachen in Halle/Saale und 1885 in Marburg; als Nachfolger von Paul de Lagarde seit 1892 in Göttingen; 1913 Emeritierung.

Rudolf Smend Geboren 1932; Studium in Tübingen, Göttingen, Basel; 1958 Promotion; 1962 Habilitation; 1963–65 Professor für Altes Testament in Berlin; 1965–71 in Münster; seit 1971 in Göttingen; 1998 emeritiert.

Reinhard Müller Geboren 1972; 2003 Dr. theol.; 2008 Habilitation; seit 2014 Professor für Altes Testament in Münster.

Peter Porzig Geboren 1971; 1992–99 Studium der Evangelischen Theologie, daneben Studien der Assyriologie und der Philosophie an der Georg-August-Universität Göttingen; 2008 Promotion; seit 2009 Lehrauftrag an der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: PV-Aktuell — 2014, Nr. 1, S. 14 (Karl-Friedrich Wiggermann)
In: Review of Biblical Literature — http://www.bookreviews.org (04/2015) (James Alfred Loader)
In: Theologische Literaturzeitung — 141 (2016), S. 333–337 (Peter Machinist)
In: Süddeutsche Zeitung – F — 26. Februar 2014 (Johann Hinrich Claussen)
In: Zeitschr. f. d. Alttestamentl. Wissenschaft — 126 (2014), S. 312 (J.C. Gertz)
In: Informationsmittel f. Bibliotheken — http://ifb.bsz-bw.de/bsz385338139rez-1.pdf?id=6349 (01/2014) (Till Kinzel)
In: Göttingische Gelehrte Anzeigen — 267 (2015), S. 11–24 (Konrad Hammann)
In: Judaica — 71 (2015), S. 401–402 (Simon Lauer)
In: Die Welt des Islams — 57 (2017), S. 127–129 (Henning Trüper)
In: Das Historisch-Politische Buch — 63 (2015), S. 487–488 (Michael Pietsch)
In: Bibliotheca Orientalis — 73 (2016), S. 482–491 (Holger Gzella)