Das Internationale Anfechtungsrecht in der Insolvenz 978-3-16-158528-9 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Sebastian Zeeck

Das Internationale Anfechtungsrecht in der Insolvenz

Die Anknüpfung der Insolvenzanfechtung

2003. XVII, 152 Seiten.
erscheint im März

Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht 108

49,00 €
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ISBN 978-3-16-158528-9
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Masseschädigende Rechtshandlungen sind besonders in grenzüberschreitenden Insolvenzen ein großes Problem. Solche Handlungen rückgängig zu machen, ist Aufgabe der Anfechtung. Sebastian Zeeck untersucht, nach welchem Recht sie in internationalen Fällen beurteilt werden soll. Er verwirft die bisherigen Lösungsmodelle und bietet ein neues an, das zum anfechtungsfreundlichsten Recht führt.
Nach welchem Recht soll im Falle grenzüberschreitender Insolvenzen die Anfechtbarkeit von masseschädigenden Rechtshandlungen beurteilt werden? Bislang gab es zu dieser Frage drei Lösungsvorschläge: Erstens die Anwendung des Rechtes des Staates der Verfahrenseröffnung, zweitens die Anknüpfung an das Statut der anzufechtenden Rechtshandlung und drittens unterschiedlich ausgestaltete Kombinationen von beidem zu einer Kumulativanknüpfung, deren größter Nachteil es ist, immer zum anfechtungsfeindlichsten Recht zu führen – ein Weg, den nun leider auch die Europäische Insolvenzverordnung vorschreibt. Sebastian Zeeck untersucht diese Modelle und verwirft sie. Statt dessen schlägt er ein neues vor: eine Alternativanknüpfung, die das anfechtungsfreundlichste Recht beruft und damit die Anfechtung in den besonders manipulationsgefährdeten internationalen Insolvenzen aussichtsreich macht.
Personen

Sebastian Zeeck Geboren 1966; Studium der Rechtswissenschaft in Hamburg und München; danach Tätigkeit als Dozent; seit 1998 Anwalt; 2002 Promotion; derzeit stellvertretender Leiter der Stabsrechtsabteilung einer großen Handelsgruppe.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Revue de la Faculté de droit de l'Université de Liège — 2004, H.2, S.330 (A. Kohl)