Das Öffentliche Recht vor der Frage nach seiner Identität 978-3-16-152254-3 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Dieter Grimm

Das Öffentliche Recht vor der Frage nach seiner Identität

mit Kommentaren von Otto Depenheuer und Ewald Wiederin

2012. VII, 104 Seiten.

Fundamenta Juris Publici 1

12,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
fadengeheftete Broschur
ISBN 978-3-16-152254-3
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Dieter Grimm als Proponent, Otto Depenheuer und Ewald Wiederin als Opponenten im Gespräch über die Identität des Öffentlichen Rechts.
Dem europäischen Juristen ist die Einteilung des Rechts in öffentliches und privates geläufig. Indessen hat sie weder zu allen Zeiten bestanden noch spielt sie heute überall eine Rolle. Sie ist das Produkt einer bestimmten historischen Konstellation. Daher kann sie ihre Bedeutung auch wieder verlieren, wenn sich die Verhältnisse grundlegend ändern. Für eine solche Veränderung mehren sich seit einiger Zeit die Anzeichen. Das öffentliche Recht ist sich seiner Identität nicht mehr gewiss. Dieter Grimm beschreibt die Entstehungsbedingungen der Trennung und untersucht die seither eingetretenen Veränderungen, namentlich den Wandel der Staatsaufgaben und die Erosion der Staatlichkeit im Zuge von Internationalisierung und Globalisierung. Dessen ungeachtet sieht der Autor im Herrschaftsbezug aber nach wie vor ein Identifikationsmerkmal, das die Beibehaltung der Kategorie rechtfertigt, auch wenn ihre Grenzen unscharf geworden sind.
Personen

Dieter Grimm Geboren 1937; em. Professor für Öffentliches Recht an der Humboldt-Universität zu Berlin; 1987–99 Richter des Bundesverfassungsgerichts im Ersten Senat; 2001–07 Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Deutsches Verwaltungsblatt — 2013, 1172–1173 (Matthias Ruffert)
In: Rivista trimestrale di diritto pubblico — 2013, 867–868 (h.c.c.)
In: Lo Stato — 2013, 296–299 (Federico Lijoi)
In: Zeitschr.f. Öffentliches Recht — 2014, 525–526 (Peter Pernthaler)