Das Recht der Oppositionen 978-3-16-153668-7 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Albert Ingold

Das Recht der Oppositionen

Verfassungsbegriff – Verfassungsdogmatik – Verfassungstheorie

2015. XXIII, 738 Seiten.

Jus Publicum 248

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ISBN 978-3-16-153668-7
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Politische Opposition ist die Basis von Konflikt und Kontingenz für demokratische Willensbildungsprozesse. Albert Ingold zeigt das verfassungsrechtliche Strukturgefüge auf, in dem sich Rechte und Berechtigung von Oppositionen gleichermaßen wiederfinden: das Recht der Oppositionen.
»Das Recht der Oppositionen« birgt ein mehrwertiges Spektrum: einerseits haben Oppositionen Rechte, andererseits sind Oppositionen ein Recht. Doch wie werden Rechte und Berechtigung von Oppositionen verfassungsrechtlich konfiguriert?
Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen parlamentsrechtliche Oppositionseinschreibungen, exekutive Oppositionsstrukturen sowie gesellschaftliche Oppositionsfreiheiten. Das Panorama der Oppositionspotentiale wird konflikt- und kontingenzorientiert als Pluralität des Opponierens verstanden: verfassungsrechtsdogmatisch vor allem in Form eines oppositionsbezogenen Freiheitsstatus und der Entfaltung von Oppositionen. Daraus entwickelt Albert Ingold eine Konzeption von Oppositionen als prozeduralisierte und pluralisierte Elemente des Verfassungsrechts, die insbesondere deren Legitimationsbedeutung hervorhebt und in der Grundlegung einer Verfassungstheorie der Oppositionen mündet.
Personen

Albert Ingold Geboren 1980; Studium der Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin; 2007 Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin; 2014 Habilitation an der Ludwig-Maximilians-Universität München; seit 2014 Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Bielefeld, Regensburg und Konstanz.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Deutsches Verwaltungsblatt — 2016, 1388–1389 (Michael Fuchs)
In: Revue Hellenique des Droits de l'homme — 2017, Nr. 72, 479