Rechtswissenschaft

Matthias Wachter

Das Unrecht der versuchten Tat

Unveränderte E-Book-Ausgabe 2021; Originalausgabe 2015; 2015. XV, 282 Seiten.

Freiburger Rechtswissenschaftliche Abhandlungen 15

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ISBN 978-3-16-160448-5
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Matthias Wachter setzt sich zum Ziel, die in der Versuchsdogmatik bisher nur wenig beachtete Strafzweckorientierung der neueren Verbrechenslehre in systematischer Weise voranzutreiben. Ausgehend von einem freiheitlichen Vergeltungsverständnis entwickelt er einen Verbrechensbegriff, der als Basis für die Legitimation der Bestrafung versuchter Taten dient.
In allen gängigen Darstellungen zum Allgemeinen Teil des Strafrechts finden sich Hinweise zum »Strafgrund des Versuchs«. Ähnlich wie die Ausführungen zu den Straftheorien fristen sie jedoch ein isoliertes, von keinem weitergehenden Erkenntnisinteresse getragenes Dasein im Vorfeld der eigentlich zentralen Gesetzesanalyse. Damit wird der Zusammenhang verschleiert, der zur Lösung dogmatischer Einzelprobleme einerseits und zu den Fragen nach Legitimation und Zweck staatlicher Kriminalstrafe andererseits besteht. Anliegen dieser Untersuchung ist es, die Grundlagen der Versuchsdogmatik systematisch zu entwickeln. Ausgehend von einer straftheoretischen Weichenstellung stellt Matthias Wachter einen allgemeinen Verbrechensbegriff vor, aus dem sich Grenzen für eine legitime Strafbarkeit in unterschiedlichen Versuchskonstellationen ableiten lassen.
Personen

Matthias Wachter Geboren 1986; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Regensburg; Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Regensburg; Akademischer Mitarbeiter an der Universität Freiburg; 2014 Promotion; seit Oktober 2014 Referendariat OLG-Bezirk Nürnberg.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Goltdammer's Archiv für Strafrecht — 2018, 340–343 (Rainer Zaczyk)