Der Einzelne in der offenen Staatlichkeit 978-3-16-158854-9 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Daniel Wolff

Der Einzelne in der offenen Staatlichkeit

Grundgesetzlicher Grundrechtsschutz in der zwischenstaatlichen Kooperation

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ISBN 978-3-16-158854-9
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Schützen die Grundrechte des Grundgesetzes Individuen auch vor belastenden Wirkungen, die von Kooperationen der Bundesrepublik Deutschland mit anderen Staaten ausgehen? Daniel Wolff beantwortet diese Frage mit einem differenzierten Ja und entwickelt eine allgemeine Grundrechtsdogmatik für die zwischenstaatliche Zusammenarbeit, die den dogmatischen status quo fundamental in Frage stellt.
Zur Bewältigung der Herausforderungen von Globalisierung und Internationalisierung bedarf es zunehmend bi- und multilateraler Kooperationen. Zwischenstaatliche Kooperationen bergen allerdings auch beachtliches Gefährdungspotential für die davon betroffenen Individuen. Dieses Gefährdungspotential sowie die rechtlichen Wechselbeziehungen von grundgesetzlichem Grundrechtsschutz, der Verfassungsentscheidung für die offene Staatlichkeit und völker- bzw. unionsrechtlichen Vorgaben stellen die Grundrechtsdogmatik vor komplexe Herausforderungen. Sich diesen Herausforderungen annehmend erarbeitet Daniel Wolff eine allgemeine Grundrechtsdogmatik für Fallgestaltungen internationaler Zusammenarbeit und skizziert auf diese Weise grundgesetzliche Grenzen der zwischenstaatlichen Kooperation.
Personen

Daniel Wolff Geboren 1985; Studium der Rechtswissenschaft und der Philosophie in Heidelberg, London (UK), München und New Haven (USA); juristische Staatsexamina in München; seit 2015 Akademischer Rat a. Z. am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Wirtschaftsverwaltungsrecht, Umwelt- und Sozialrecht an der LMU München.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: Die Öffentliche Verwaltung — 2020, 987–988 (Michael Fuchs)