Rechtswissenschaft

Florian Penski

Der voraussetzungslose Zugang zu amtlichen Informationen und private Belange

Der Schutz des Dritten in den Informationszugangsgesetzen unter besonderer Berücksichtigung der Verordnung (EU) 2016/679 (Datenschutz-Grundverordnung)

2021. XXIV, 349 Seiten.

Beiträge zum Verwaltungsrecht 21

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ISBN 978-3-16-161083-7
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Wie ist das Spannungsverhältnis zwischen dem jeder Person zustehenden Recht auf Zugang zu staatlichen Informationen und den Interessen von Privaten aufzulösen, die davon betroffen sind? Florian Penski geht dieser Frage unter besonderer Beachtung neuer Probleme nach Inkrafttreten der DS-GVO nach.
Das Recht auf voraussetzungslosen Zugang zu amtlichen Informationen verzeichnet einen stetigen Bedeutungszuwachs. Der staatliche Informationsbestand enthält dabei eine Vielzahl von Informationen auch Privater, insbesondere von Unternehmen. Mit dem Wunsch nach Transparenz auf der einen Seite geht auf der anderen Seite ein natürliches Interesse der betroffenen Dritten an der Geheimhaltung ihrer Daten einher. Diese verfassungsrechtlich garantierten Interessen umfassen den Schutz personenbezogener Daten, des geistigen Eigentums und von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen. Florian Penski stellt eine vergleichende Untersuchung unter dem IFG, UIG und VIG zur Auflösung dieser Spannungsverhältnisse an. Der Schwerpunkt liegt dabei auf möglichen Änderungen durch die erst 2018 in Kraft getretene Datenschutz-Grundverordnung. Zudem wird untersucht, wie ein Privater seine Interessen sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich effektiv durchsetzen kann.
Personen

Florian Penski Geboren 1991; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Potsdam; 2017 Erstes Staatsexamen; seit 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einer Wirtschaftskanzlei; 2019 Referendariat am Kammergericht Berlin; 2021 Promotion.
https://orcid.org/0000-0001-7770-117X

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