Die Erzelternerzählungen im Lichte höfischer Erzählkunst 978-3-16-159783-1 - Mohr Siebeck
Theologie

Urmas Nõmmik

Die Erzelternerzählungen im Lichte höfischer Erzählkunst

Motivkritische Studien zu den Überlieferungen von Lot, Isaak, Rebekka und Jakob

2021. Ca. 300 Seiten.
erscheint im Januar

Forschungen zum Alten Testament

ca. 135,00 €
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ISBN 978-3-16-159783-1
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Urmas Nõmmik untersucht die Anfänge der Erzelternerzählungen spezifisch im Kontext der Königshöfe im alten Israel und Juda. Die mit Literar- und Redaktionskritik kombinierte Motivkritik erschließt die Verbindungen zwischen den ältesten Genesis-Texten und den altorientalischen Hoftraditionen.
Urmas Nõmmik untersucht die Anfänge der Erzelternerzählungen im Kontext der Königshöfe im alten Israel und Juda. Die mit Literar- und Redaktionskritik kombinierte Motivgeschichte bzw. Motivkritik erlaubt einen Einblick in die Verbindungen zwischen den ältesten Genesis-Texten, anderen alttestamentlichen Texten und den altorientalischen Hoftraditionen. Einzelne Jakoberzählungen in Gen 25*, 27*, 28* und 32* sowie ihre älteste Kombination im Zyklus Gen 25–33*, aber auch die Isaakerzählung in Gen 26* und die Lot-Sodom-Erzählung in Gen 19* liefern zahlreiche Motivverbindungen zu nordwestsemitischen und mesopotamischen Texten. Besonders sind aber die strukturellen Parallelen in alttestamentlichen (Gen, Num, 1–2 Sam, 1–2 Kön), hethitischen und mesopotamischen Überlieferungen hervorzuheben. Unter den letzten sticht zumal die Gilgamesch-Tradition heraus, die sich mehr oder weniger in den Jakob-, Isaak-, Rebekka- und Lot-Erzählungen widerspiegelt.
Personen

Urmas Nõmmik Geboren 1975; 2008 Dr. theol. (Marburg); 2016 Habilitation (München); derzeit Associate Professor für Altes Testament und Semitistik an der Universität Tartu.
https://orcid.org/0000-0001-6391-123X

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