Die juristische Konstruktion des Insolvenzplans als Vertrag 978-3-16-155159-8 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Matthias Fritzsche

Die juristische Konstruktion des Insolvenzplans als Vertrag

2017. XXII, 342 Seiten.

Studien zum Privatrecht 66

94,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Leinen
ISBN 978-3-16-155159-8
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Der Insolvenzplan zählt zu den praktisch bedeutsamsten, zugleich aber wissenschaftlich umstrittensten Einrichtungen des Insolvenzrechts. Matthias Fritzsche erläutert den geschichtlichen Hintergrund des Insolvenzplanverfahrens, untersucht die aktuelle Diskussion über dessen rechtliche Einordnung und entwickelt ein umfassendes vertragliches Erklärungsmodell.
Der Insolvenzplan entwickelt sich immer mehr zur 'Allzweckwaffe' des Insolvenzrechts. Umso dringender bedarf es einer tragfähigen rechtswissenschaftlichen Einordnung dieses Rechtsinstituts. In der Wissenschaft ist jedoch die Rechtsnatur des Insolvenzplans bislang umstritten. Diesen Streit bereitet Matthias Fritzsche grundlegend auf und entscheidet ihn zugunsten der Vertragstheorie. Er entwickelt dazu eine Konstruktion des Insolvenzplans als Vertrag, die maßgeblich auf die Rechtsfigur einer Bruchteilsgemeinschaft der Gläubiger an Verfahrensrechten gestützt ist. Das vorliegende Werk ist jedoch nicht nur eine wissenschaftliche Grundlagenarbeit zu dieser Gläubigergemeinschaft und dem Insolvenzplanverfahren, sondern bietet auch Lösungen für praktische Fragen im Planverfahren wie etwa jene nach der Zulässigkeit sogenannter Nachzüglerklauseln.
Personen

Matthias Fritzsche Geboren 1990; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Passau; Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Passau; 2016 Promotion; seit 2016 Rechtsreferendar in Passau.

Rezensionen

Folgende Rezensionen sind bekannt:

In: KTS – Zeitschr. f. Insolvenzrecht — 2017, 535–541 (Christoph Thole)
In: Banca, borsa et titoli di credito — 2020, 604 (PA)