Die juristische Willenserklärung – eine sprechakttheoretische Analyse 978-3-16-159736-7 - Mohr Siebeck
Rechtswissenschaft

Kyriaki Archavlis

Die juristische Willenserklärung – eine sprechakttheoretische Analyse

Unveränderte E-Book-Ausgabe 2020; Originalausgabe 2015; 2015. IX, 188 Seiten.

Grundlagen der Rechtswissenschaft 28

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ISBN 978-3-16-159736-7
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Kyriaki Archavlis untersucht die Schnittstelle von Sprache und Recht. Sie befasst sich mit der philosophischen Konzeption von Sprache in juristischen Theorien zur Vertragslehre und deckt auf, wie das sprachliche Vorverständnis rechtliche Lösungen unbewusst mitprägt.
Jede Form der Juristerei ist zumindest implizit auf bestimmte sprachtheoretische Grundpositionen festgelegt. Auf Grundlage der Sprechakttheorie von J. L. Austin und J. Searle versucht Kyriaki Archavlis das juristische Institut der Willenserklärung mit sprachanalytischen Mitteln zu erklären und erarbeitet ihre illokutionäre Bedeutung als deklarativen Sprechakt. Dabei deckt sie die für das Recht bedeutsamen Konsequenzen und Widersprüche auf, welche einer unreflektierten sprachanalytischen Auseinandersetzung in älteren und jüngeren juristischen Rechtsgeschäftstheorien geschuldet sind. Praktisch notwendig ist eine strukturelle Freilegung der Verquickungen sprachanalytischer und juristischer Wertungen, um den überschießenden rechtsnormativen Grad der eingeforderten Verbindlichkeit in den jeweiligen Willenserklärungstheorien zu vergegenwärtigen. Damit verpflichtet sich die Arbeit einer methodischen Aufrichtigkeit.
Personen

Kyriaki Archavlis Geboren 1982; 2006 Erste juristische Staatsprüfung; wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Rechtsgeschichte, Zivilrecht und Rechtsphilosophie der Universität Frankfurt/Main; Wissenschaftliche Mitarbeiterin in einer Anwaltssozietät; 2014 Zweite juristische Staatsprüfung; 2014 Promotion.

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